01.07.2010: Chrsitian RütherHallo Hans,
an dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei allen zu
bedanken, die mich bei meiner Ausbildung unterstützt haben! Mein besonderer
Dank gilt dabei Dir und Berthold Merkt!
Für alle diejenigen, die noch in der Ausbildung sind oder sich mit dem
Gedanken tragen, einen Flugschein zu erwerben, möchte ich hier noch ein paar
Tips mit auf
den Weg geben:
1) BZF + Theorieprüfung
Wer die Fragen des Fragenkataloges intensiv durcharbeitet, sollte keine
Probleme haben die theoretische Prüfung zu bestehen.
Die fundierte Wissensvermittlung und Unterstützung durch den Verein bzw.
seine Mitglieder haben mir hier sehr geholfen!
2) Praktische Ausbildung
Besonders positiv ist mir im Fliegerverein aufgefallen, dass offensichtlich
alle Fluglehrer ein sehr hohes Engagement haben, ihre Flugschüler gut durch
die praktische Prüfung zu bringen!
Auch bei anspruchsvollen Wetterbedingungen habe ich mich dabei immer sicher
im Cockpit gefühlt. Eine Landung mit einer Cessna 172 (D-EMUT) bei einer
echten Seitenwindkomponente von 29 Knoten im Dunkeln an der Seite von
Fluglehrer Berthold Merkt werde ich bis heute nicht vergessen!
3) Die praktische Prüfung mit Gerhard Länger war echt klasse! Er hat mir
viele wertvolle Tips für meine Zukunft gegeben und dabei die Prüfung
wirklich fair gestaltet. Das Luftamt hat mit ihm einen ganz tollen Prüfer
und ich hoffe, dass er noch lange die Prüfungen für den Verein abnehmen
wird!
Wer allerdings meint, die Prüfung mit ihm sei geschenkt, der irrt! Eine
intensive Vorbereitung ist auf jeden Fall notwendig. Berthold Merkt kann ich
dabei als Fluglehrer jedem nur weiterempfehlen, denn er hat mich aus meiner
Sicht optimal auf die praktische Prüfung vorbereitet!
Vielen Dank nochmal,
Christian Rüther
17.12.2008: Thomas Brachtel
Hallo Hans,
nachdem ich nun endlich meine PPL Lizenz in
Händen halte wollte ich noch ein paar abschließende Worte und Kommentare
zur Ausbildung verlieren. Diese könnten neuen Schülern hilfreich sein.
Zu Beginn möchte ich erst einmal Alfred
Obermaier für seine praktische Ausbildung und seine Geduld als
Fluglehrer danken. Ich bin mir mit weiteren Flugschülern einig, dass
Alfred die fliegende Kompetenz ist. Desweiteren kann ich mir nicht
vorstellen, dass man exakter und detailorientierter fliegen kann als das
die Standards von Alfred vorsehen. Er sagte mal: "Man sollte so fliegen
lernen, dass der Prüfungsflug eine Spazierflug wird." Das kann ich
bestätigen. Beim Prüfer blieb kein Auge trocken. Aber ich möchte nicht das
Ende zu früh verraten. Auch ein Dank an dich Hans, für das stetig
geduldige lauschen meiner telefonischen Fragen. Nun zur Ausbildung:
Ich war "Fernschüler", was bedeutet, dass ich
die Theorie per Eigenstudium/Fernlehrgang zu Hause gemacht habe. Das ist
anstrengender und zeitaufwändiger als in die Stunden zu gehen ABER 1. man
kann sich die Zeit frei einteilen (und nur so war es mir überhaupt möglich
die Ausbildung zu beginnen) und 2. man lernt wesentlich mehr Details und
Hintergründe. Ein paar praktische Tipps aus eigener Erfahrung für alle die
sich auch entschließen über Fernlehrgang zu arbeiten:
1. Fangt mit den Fächern "Aerodynamik",
"Technik" und "Navigation" an. So versteht ihr in den ersten Flugstunden
schneller was ihr da eigentlich tut
2. Fangt frühzeitig parallel mit Fliegen an.
Wartet nicht. Das Fliegen erklärt die Theorie, die Theorie erklärt das
Fliegen
3. Arbeitet parallel zum Stoff auch die Fragen
aus dem offiziellen Prüfungsfragenkatalog durch, nicht nur die Fragen im
Fernlehrgang
4. Druckt euch das Handbuch eurer Lehrmaschine
aus und schaut immer wenn ihr was vom Flieger nicht versteht zuerst im
Handbuch nach. Das schult, wie man mit dem Ding umgeht, auch wenn eine
kurze Frage an den Fluglehrer leichter ist. Die könnt ihr hinterher immer
noch zur Bestätigung stellen.
5. Lernt Fliegen. Ich habe so getan, als ob es
kein GPS und Flightplanner gibt. Fliegen/Navigieren nach
Karte/Kompass/Stoppuhr mit eigenhändig hergestellter Flugvorbereitung ist
zwar anstrengender aber eine fundamentale Grundlage für sicheres Fliegen.
GPS und Flightplanner können euch dann HINTERHER das Leben leichter
machen, wenn ihr euer eigentliches Handwerk wirklich versteht.
6. Elektronischer Katalog der amtlichen
Prüfungsfragen: Sehr hilfreich. Ihr könnt einfach durch alle Fragen gehen,
oder per Zufall oder eben eine Prüfung simulieren. Ihr seid reif für die
Theorieprüfung, wenn ihr 90% bis 100% der Fragen aus dem Fragenkatalog
innerhalb der halben jeweils vorgegebenen Zeit richtig beantwortet. Wer
wesentlich mehr Zeit braucht, sollte den Stoff nochmal durchgehen. In der
echten Theorieprüfung hat kaum jemand der gesamten Klasse mehr als die
halbe Zeit gebraucht. Wer möchte, kann auch zusätzlich die
Originalsoftware, welche vom Luftamt Süd für die Prüfung verwendet wird,
kaufen (Exam von Peter Software). Die Fragen und Antworten sind zwar die
gleichen, aber ihr habt euch dann schon an die Oberfläche und die
Bedienung gewöhnt.
Der Teil der Ausbildung für den man unbedingt
in die Schule muß (5 bis 6 Abende) ist Funksprechen/CVFR. In lustigen
kleinen Runden lernt man die Funksprechverfahren durch simuliertes Funken
mit dem Tower. Dieser wurde gespielt von Dieter Stolzenburg, was
hervorragend geklappt hat. Laßt euch nicht abschrecken. Insbesondere beim
"simulierten" Anflug auf einen komplizierten Flugplatz hat man das Gefühl,
dass man nur noch vor sich hinstammelt, nicht mehr weiß was man sagen soll
und sich nicht vorstellen kann, wie das später im Flieger beim echten
Anflug klappen soll. Es klappt. Wenn Dieter sagt "das passt", dann besteht
man auch locker die Funkprüfung.
Das elektronische Buchungssystem des
Fliegervereins im Internet funktioniert hervorragend. Sehr schnell,
einfach und übersichtlich kann man voll elektronisch den richtigen
Timeslot, die passende Maschine und den Fluglehrer finden und
buchen. Nutzt das auch. Bucht frühzeitig, bucht viel und bucht
rechtzeitig. So könnt ihr einen stetigen Ausbildungsfluß gewährleisten.
Zur praktischen Prüfung hatte ich bereits ein
eigenes Essay geschrieben, was hier den Rahmen sprengen würde. (Ist jetzt
eh schon zu lang)
Wie lange dauert so eine Ausbildung nun
wirklich? Man kann sie in 3 bis 4 Monate pressen, was viele getan haben.
Einige Schüler hatten nach mir begonnen und deutlich vor mir die Lizenz
erhalten. Bei mir hat es genau 1 Jahr gedauert, was aber absolut OK war.
Meine gesammelten Stunden und Landungen haben mir geholfen recht souverän
und gelassen zu fliegen. Ich persönlich finde 3 Monate zu kurz, aber 1
Jahr sollte nicht überschritten werden. Dann werden die Lücken zwischen
den Stunden zu groß, man verliert unnötig Fertigkeiten die man sich immer
wieder von neuem erarbeiten muß.
Auf gehts und ran ans Steuerhorn. Man sieht
sich in EDMA beim checken, in EDMQ beim tanken oder in EDME beim Essen.
Hauptsache wir sehen uns nicht in der Luft. (Verkehr in Sicht -:)
Wer mehr Details eines geplagten Schülers
wissen möchte kann mich gerne kontaktieren.
Viele Grüße
Thomas Brachtel
28.09.2008: Thomas Petzke
.... ich
möchte mich noch einmal bedanken für den sehr guten Service und den
reibungslosen Ablauf der Ausbildung. Reinhold ist ein SUPER Fluglehrer
sicherlich auch die anderen Fluglehrer jedoch bin ich mit keinem anderen
geflogen. Nochmal DANKE
24.08.2006: Volker Letzgus
Hallo Hans, die
CVFR Ausbildung bei Reinhold war ein voller Erfolg. Reinhold ist ein
suuuuper Fluglehrer. Ich habe die Prüfung ohne Probleme bestanden :-).
Herr Mirbeck schickt mir jetzt meinen neuen Schein zu, es ist glaube ich
gleich ein JAR FCL Schein.
Ich bin total
happy, dass das noch geklappt hat, war echt in letzter Sekunde!!!!!!!
Viele Grüsse aus Paris
01.06.2006: Klaus Kühner
Hallo Hans,
versprochen ist versprochen: Anbei ein Abriss meiner Ausbildung beim
Fliegerverein München und meinem Prüfungsflug.
Lange habe ich gezögert die
Fliegerausbildung zu machen, doch eines Tages war es dann soweit: ich wollte
die Ausbildung zum Privatpiloten beginnen. Zu dieser Zeit hatte ich mich im
Internet über das Angebot an Flugschulen in und um München informiert. Und,
um ganz ehrlich zu sein, war der ausschlaggebende Faktor für den
Fliegerverein München der, meiner Ansicht nach, gelungene Auftritt im
Internet.
Ein erstes Infogespräch mit
Hans Forsbach bestätigte meine positive Meinung des Fliegervereins.
Die Theorieausbildung im
Fliegerverein gab wertvolle Hilfestellung für die theoretische Prüfung,
sowohl für das BZF als auch für die Theorieprüfung im LBA. Aber: Büffeln
muss man trotzdem selber. Und das nicht zu wenig! Die vom Fliegerverein zur
Verfügung gestellten Hilfsmittel tragen allerdings wesentlich zum Gelingen
der Theorieprüfung bei!
Bald nach Beginn der
Theorieausbildung beginnt auch die praktische Ausbildung. Aus eigener
Erfahrung kann ich sagen, dass man die praktische Ausbildung nicht über
einen zu langen Zeitraum strecken sollte, denn sonst ist ein Teil jeder
neuen Flugstunde eine Auffrischung (oder ein wieder erlernen) des bereit
erlernten. Bei der Auswahl der oder des Fluglehrer/s sollte auch das
zwischenmenschliche passen. Ich empfehle, gerade zu Beginn der praktischen
Ausbildung, die Fluglehrer zu wechseln um festzustellen, mit wem man am
besten kann.
Nun gut. Der große Tag der
praktischen Prüfung kam. Als Prüfer hatte ich Herrn Mirbek. Der Flug führte
von Augsburg zum VOR WALDA mit einigen Prüfungen der Funknavigation. Danach
hieß es „Suche den Segelfugplatz ….“. In meinem Fall waren dies Burgheim,
Stillberghof (den kennt man ja Gott sei dank zur Genüge) und dann Neuburg
Egweil. Die Flugzeiten wurden überbrückt mit vielen Fragen der
Funknavigation („das QDM zum NDB Augsburg?“, der Technik („was ist das denn
für eine Anzeige im Cockpit? „Was sollte man tun, wenn der Alternator
ausfällt? usw.) und über die verschiedenen Lufträume. Nachdem die
Segelflugplätze überflogen waren, kam der Haubentest, eine Standardkurve
links mit Kurskreisel und dann nur mit Kompass (eine Flugkarte eignet sich
hervorragend zum Abdecken des Cockpits!). Dann kam die erlösende Anweisung
zurück zu November 1 von Augsburg. Geschafft? Weit gefehlt: zuerst eine
normale Landung mit Durchstarten, dann eine simulierte Landung mit voll
gesetzten Klappen und zur Abschlusslandung wieder die Karte vorm Cockpit,
will heißen, ohne Instrumente.
Herr Mirbek ist ein sehr
fairer Prüfer, der gleich sagt, wenn ihm was nicht passt, so dass
Gelegenheit besteht, Korrekturen durchzuführen.
Mir hat die Ausbildung beim
Fliegerverein München gefallen und ich habe viele nette Menschen kennen
gelernt.
Danke Hans. Insbesondere
auch für dein persönliches Engagement im Hinblick meiner praktischen
Prüfung.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kühner
24.09.2005: Werner Schindler Tel.: 089/18948360
Hallo Hans,
wie versprochen bekommst du einen kurzen Rückblick auf meine
PPL-Ausbildung beim Fliegerverein München.
Seit ich als kleiner Junge zum ersten Mal ein Flugzeug gesehen hatte,
ließ mich der Gedanke so ein Ding selbst zu steuern nicht mehr los....
.... dann 12 Jahre später war die Gelegenheit da ..., Internetsuche nach
einer geeigneten Flugschule. Allen voran ist mir die Seite des
Fliegervereins München aufgefallen. Professionell und ganz klare Angaben
bezüglich der zu erwartenden Kosten. Kein verstecktes Wischiwaschi. Danach
ein kostenloser Schnupperflug, um zu sehen ob fliegen das Richtige für mich
sein könnte. Dann ein erstes persönliches Gespräch mit dem Vorsitzenden
Herrn Forsbach. Mein erster Eindruck, da steht mir ein begeisterter Flieger
gegenüber, der alles daran setzt, dass auch andere dieses Hobby erleben
können.
Die Theorieausbildung war locker, offen und professionell. Zur
Prüfungsvorbereitung wurden alle benötigten Hilfen bereitgestellt. Ein
Durchfallen bei der theoretischen Prüfung ist nur mit Lernunwilligkeit
(Faulheit) zu erreichen. Parallel dazu verlief die praktische Ausbildung.
Intensive Einweisung in das Fluggerät und dann der erste Start mit Herrn
Laugallies. Von Anfang an musste/durfte ich den Funkverkehr selbst machen.
Natürlich wurde ich dabei von meinem Fluglehrer kräftig unterstützt. Herr
Laugallies erwies sich als sehr kompetent und geduldig. An den Punkten, an
denen ich verzweifelt glaubte, ich lerne das nie, hat er mir immer wieder
Mut gemacht und dafür gesorgt, dass mir die Freude am Fliegen erhalten
bleibt.